VEM-Freiwillige   2011/2012   2010/2011   2009/2010 

Ann-Christin | Annika | Benjamin | Carina | Charlotte | Christine | Ilva | Jan | Jonas M | Jonas P | Lina | Moritz | Nadine | Robert | Svenja | Till | Vincent

Menu:

Archiv

Blog durchsuchen:

Fête de la Jeunesse

Autor: Christine | Datum: 16 Februar 2012, 12:35 | 0 Kommentare

Normal 0 21 false false false FR X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4

Die Woche vor dem 11.Februar war in Kamerun eine Festwoche, gefeiert wurde Kameruns Jugend und die Zukunft der Nation, wenn man so sagen will.

Die ganze Woche über veranstalten Schulen, Kindergärten und Kirchen Feste, organisiert vom Jungvolk. Aufgeführt wurden auf diesen Festen, wie üblich, Chorlieder, Theaterstücke, Interpretationen und Rezessionen.

Freitag Abend hat dann Kameruns Präsident Paul Biya seine Festrede gehalten und Samstag, den 11. Februar war dann das große “Fête de la Jeunesse”.  So versammelte sich die ganze Jugend Bahams am Stadion und es wurde allen Ernstes marschiert. Dafür haben auch wir im Zentrum die Woche über schon geübt in Reih und Glied unsere Formation zu halten, was sich mit unserer bunten Mischung von Rollstühlen, Beinschienen und Gehhilfen als eine heitere Herausforderung herausstellte.

So warfen wir uns also Samstag in grüne AHP²V-Einheitstrickots und dann hieß es Rollstühle über Berg und Tal ans andere Ende von Baham schieben. Als wir dann schon völlig verschwitzt an den Tribünen angekommen sind, trafen wir auf die Jugend von Baham, gekleidet in Schuluniform, Einheitskleidung eingeteilt nach Institutionen.

Und dann ging das große Marschieren los: angefangen mit den kleinen Kindergartenkindern bis hin zu den Abiturienten und uns. So marschierten schon die kleinsten im Gleichschritt und Parolen singend los zur Marschmusik, feinstenst heraus geputzt und nach Größe und Geschlecht sortiert. Es war wirklich herrlich zu sehen, mit wie viel Leidenschaft allesamt dabei waren, darauf Acht gaben das jeder in seiner Reihe lief und alles seine Ordnung hatte.

Und auch wir haben unseren Marsch gut absolviert: An der einen Hand hab ich den Rollstuhl geschoben und an der anderen ein Kind geführt, dass so seine Schwierigkeiten damit hatte, einfach gerade aus zu laufen, wo es doch überall viel interessantere Dinge zu sehen gab.

Aber ich bin mir sicher, wir sahen super aus!

Als der Marsch zu Ende war, stürmten alle Kinder zu den Keksständen und Eismaschinen. Bis ich dann alle meine Kinde wieder zusammen hatte und nach Hause bringen konnte, hab ich mir dann auch von der Sonne meine Nase verbrennen lassen.

Für mich war es wieder einmal spannend, so etwas mit zu erleben, auch wenn es für mich manchmal etwas lustig war, wie ernst diese Gelegenheiten hier genommen werden. Aber das ist eben ein Teil der Kultur, des Nationalstolzes und die Art und Weise eine Nation vereinigt zu halten. Und es war wirklich niedlich anzusehen, wie unsere Kleinen angestrengt versuchten eine gerade Linie zu laufen, auf einer Höhe zu bleiben und nicht schon während des Marschierens zu den Keksen zu rennen.

Am 20.Mai ist Kameruns Nationalfeiertag und dann wird wieder losmarschiert, in deutlich größerer Anzahl, habe ich mir versichern lassen.

Ich bin gespannt! ;)

 

Zwischenseminar in Kribi

Autor: Christine | Datum: 08 Februar 2012, 15:02 | 1 Kommentare

Normal 0 21 false false false FR X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4

Zunächst einmal kurz vorweg: unser nachträgliches Weihnachts- und Neujahresfest des AHP²V, war sehr erfolgreich. Nach langen Vorbereitungen (Gesangs- und Tanzproben, Gartenpflege und großem Hausputz) konnten wir am 27.1. unser Programm gut abliefern, köstlich essen und ausgiebig feiern. Es wurde gesungen, lange Reden gehalten, Spenden gegeben, ein Theaterstück aufgeführt und wild getanzt. Das ganze von den Bewohner und uns selbst organisiert. Es war schön, aber auch anstrengend (bei den langen Reden, haben die Autoritäten offensichtlich vergessen, das es sich hier um ein Fest für Kinder handelt und auch deutsche Voluntäre die afrikanische Endlos-Geduld nicht besitzen!)

Aber letztlich waren alle zufrieden und die Kinder von der ganzen Fanta völlig überdreht! :D

 

Direkt den Sonntag darauf bin ich dann nach Kribi gefahren, das sehr komfortabel mit dem Chauffeur der EED-Mitarbeiter, die unser Seminar geleitet haben. So saßen wir auf der 5-Stunden-Fahrt nach Douala wirklich nur zu 5. und angeschnallt in einem Auto mit Klimaanlage. WOW!

In Gangster-Douala habe ich dann mit einer Freiwilligen aus Bafoussam, Natalie, bei einer Freiwilligen übernachtet. Douala ist in der Trockenzeit (und eigentlich auch immer) extremst heiß und stickig. Man ist im Stehen schon völlig durchgeschwitzt, wenn man duscht, kann man sich nicht abtrocknen, weil die Luftfeuchtigkeit gefühlte 150% beträgt und versucht man sich einzucremen, verteilt man nur Creme mit Schweiß auf seiner Haut.

Douala ist einfach eine volle, heiße, stickige und Banditen-lastige Industriestadt in der ich außer überlebens-notwenigen Ventilatoren noch nichts schönes entdeckt habe. Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass ich mich dort auch noch nie länger als 2 Tage aufgehalten habe. Aber auch einfach keine guten Erfahrungen in Gangster-Douala gemacht habe (nicht ohne Grund, heißt Gangster-Douala Gangster-Douala bei mir, ich nur erinnere an meine Ankunft am Flughafen!)

Also haben Natalie und ich beschlossen, möglichst schnell aus Gangster-Douala wieder heraus zu kommen. Eigentlich sind alle Freiwilligen Dienstag Morgen von Douala nach Kribi gefahren, aber da Natalie und ich jetzt schon einen Tag eher in Gangster-Douala angekommen sind als die anderen, haben wir beschlossen anstatt diesen zusätzlichen Tag in Gangster-Douala zu verbringen, uns doch lieber einen Tag länger am Strand von Kribi zu sonnen. So sind wir uns Montag Morgen um halb 7 (schon wieder oder immer noch völlig durchgeschwitzt) in den Bus nach Kribi eingestiegen und dann sogar schon um 8Uhr losgefahren! Nach der 3 Stunden fahrt habe ich den Atlantik vor meinen Füßen gehabt. Unsere Unterkunft war keine 100m von dem traumhaften Strand entfernt und so war ich jeden Tag vor dem Seminar, in der Mittagspause und Abend nach dem Seminar im Meer schwimmen, herrlich!

Kribi ist wirklich wunderschön: der Atlantik warm und blau im der weiße Sandstrand schließt direkt an den Regenwald an, viele Palmen Kokosnüsse und idyllische Fischeratmosphäre, ein Traum!

Und so haben Natalie und ich dann vor unserem Seminar noch einen ganzen Tag zu Faulenzen am Strand gehabt. Dienstag Mittag kamen dann die restlichen Freiwilligen mit der EED-Leitung an. Wir waren eine sehr nette Gruppe von 11 Freiwilligen und 3 Verantwortlichen. Das Seminar hat mir wirklich sehr Spaß gemacht. Mit dem passenden Abstand der gewohnten Umgebung hat es Raum und Zeit geboten, um meine Tätigkeiten in Baham zu reflektieren, neue Gedankenanstöße zu bekommen und neue Kraft für meine letzte Aufenthaltshälfte zu tanken. Wir haben uns untereinander viel Ausgetauscht, gelacht und Kontakte geknöpft. Zudem haben wir einen Aktionsplan für die restliche Zeit aufgestellt, und es war erstaunlich wie absehbar diese doch ist. Ich bekomme noch zweimal lieben Besuch, das Zentrum ist ab Juni wegen der großen Ferien schon leer und ich habe noch einiges vor was ich lernen, erleben und sehen will! Meine Arbeit hier im Zentrum möchte ich auch noch weiter vertiefen und sinnvoller gestalten (eigentlich gibt es viel zu tun, aber eigentlich auch viel freie Zeit) und ich möchte auch noch mehr mit anderen Kamerunern außerhalb des Zentrums Kontakt pflegen. Und das alles in noch knapp 7 Monaten, welche wahrscheinlich schnell vergehen werden. Und dann stehe ich auch schon wieder in Düsseldorf am Flughafen und kehre Heim. Über die Rückkehr in Deutschland haben wir auf dem Seminar auch viel gesprochen. Ob ihr es glaubt oder nicht, wenn man länger in einer so fremden Kultur gelebt hat, kann man auch bei der Rückkehr in die heimische Kultur einen Kulturschock bekommen. Normal 0 21 false false false FR X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4

Allein wenn ich mir vorstelle, was für schnieke Autos in Deutschland über die Straßen fahren, und im Vergleich zu den Autos hier ist jedes, wirklich jedes Auto Luxus! Oder einkaufen mit einem riesigen Angebot, da ist dir Reizüberflutung schon vorprogrammiert. Ich bin wirklich gespannt, wie sich meine Sichtweise geändert hat.

Aber bis dahin habe ich hier noch viel vor und in 2 Wochen feiere ich schon Bergfest!

Ihr seht also, die Zeit verstreicht, mir geht es gut und wie immer freue ich mich auf die mir verbleibende Zeit in Kamerun und eben genauso auf die Zeit danach, mit euch.

Liebste und sonnige Grüße ins eisige Deutschland,

Eure ChrisTine

 

P.S.: die wunderschönen Kribibilder kommen bei gutem Internet nach. ;)

 

Kamerun, Schwarz - Weiß

Autor: Christine | Datum: 25 Januar 2012, 19:50 | 1 Kommentare

Normal 0 21 false false false FR X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4

Ich glaube, es ist unglaublich schwer auf eine korrekte Art und Weise über die Verhältnisse von Schwarz und Weiß zu reden, das maße ich mir nicht an, und das möchte ich auch gar nicht. Ich möchte euch einfach einen humorvollen Einblick in meine Rolle als weiß-blondes Mädchen in Schwarzafrika geben:

Eigentlich fing alles schon im Flughafen in Paris an, wo ich plötzlich nur noch mit Kamerunern (und einer Gruppe deutscher Blaskappelen-Jungs) zusammen stand und dementsprechend dann auch im Flugzeug aufgefallen bin.

Was einem als Weiße am Flughafen in Gangster-Douala passieren kann, habt ihr ja auch schon lesen können, also überspringe ich das einfach mal.

Witzig wurde es für mich, als ich in meiner ersten Woche in Demko auf dem Feld gearbeitet habe. Es scharrten sich immer wieder Kinder um mich herum, und beobachteten genau, wie die Deutsche kamerunische Feldarbeit meister. Immer mal wieder traute sich ein Kind meine weißen Arme anzustubsen und als die anfängliche Angst in völlige Neugier verwandelt war, wurde ich ganz genau unter die Lupe genommen. Habe ich mich gebückt, schrien die Kinder auf und entdeckten, dass ja auch mein Rücken weiß ist. Daraufhin wurden dann auch die Hosenbeine hochgekrempelt und Überraschung: ich habe auch da weiße Haut!

Hier im Zentrum kennen die Bewohner Weiße nur zu Genüge, dennoch kommt es hin und wieder mal vor, das ein neuer junger Bewohner sich meinen Arm schnaubt, und sich darüber lustig macht, dass man bei mir das Blut fließen sehen kann, das mein Gesicht rot wird, wenn ich Sport mache oder Mückenstiche rot anschwellen, bei ihm sieht man das alles eben nicht!

Als ich unseren Freund, den Kommissar einmal zu Hause bei seiner Familie besucht habe, hat mich seine kleine Tochter durchgehend angestarrt und sobald ich mich etwas bewegt habe, hat sie sich hinter ihrer Mama versteckt.

Beim Taxi fahren saß ich einmal neben einer Mama, die ihren Säugling auf dem Schoß hatte, und als dieser mich erblickte, hat das Baby einfach angefangen zu schreien und die ganze Fahrt, bis ich ausgestiegen bin nicht mehr aufgehört. Bei einer anderen Taxifahrt hat ein etwas älteres Kind einfach die ganze Zeit mein Gesicht abgetastet und war völlig fasziniert. Die Kinder unserer auszubildenden Frauen rennen zum Teil immer noch vor mir weg, haben aber aufgehört los zu schreien, und die sind mittlerweile schon seit 2 Monaten hier!

Allgemein ist es aber hier in Baham überhaupt kein Thema. Die Leute kennen seit Jahren die weißen Freiwilligen vom AHP²V und es gibt hier auch amerikanische Peace Cops.

Die Marktleute freuen sich, mit der Zeit meine Tomatenfrau oder mein Papayamann zu werden. Auch wenn ich mir das mit hart-kamerunischem Verhandeln verdienen musste, so werde ich zumindest nicht mehr in Baham über den Tisch gezogen und ich weiß mittlerweile auch ganz gut, wann mir ein Weißen-Preis oder der kamerunische Preis angeboten wird. Apropos Preis: Kameruner sind ganz scharf darauf, weiße Frauen zu heiraten. So bin ich mittlerweile recht geschult darin, einen Heiratsantrag charmant abzuwimmeln. Doch so manch einer ist da etwas hartnäckiger: So wurde ich ernsthaft aufgefordert, meine Eltern nach meinem Brautpreis zu fragen und mir wurde auch gleich eingeräumt, dass ich mich in dieser Ehe mit einer anderen Frau arrangieren müsste. Als ich diesem Herren dann erklärte, dass Polygamie in Deutschland, im Gegensatz zu Afrika, nicht üblich ist und ich auch nicht vor hatte, den einen meinen Mann mit einer anderen Frau zu teilen, stieß ich etwas auf Unverständnis, aber mein Anliegen ist rüber gekommen!

Silvester war ich völlig geplättet von der großen Versammlung von uns weißen Freiwilligen, ich bin gespannt, wie sich das auf dem Zwischenseminar anfühlt, so viele weiße Menschen!

Die schwarze Hautfarbe ist für mich einfach selbstverständlich geworden, auch wenn ich anfangs noch genauer und länger hingeschaut habe, man muss sich ja erst einmal umschauen ;)

Für mich ist es sogar so normal geworden, dass, als Sven aus Neuseeland bei einem Telefonat erzählte, dass bei ihm im Reisebus auch Schweizer und Franzosen mitfahren, ich nur erwiderte: Ach schön, dann sind ja noch ein paar andere Weiße dabei! …ähm ja! :D

Ich finde es auf jeden Fall eine spannende Erfahrung so offensichtlich fremd durch die Straßen zu gehen (wobei meine Haut zwar weiß ist, aber mein Handeln immer kamerunischer wird). Letztens sollte ich einen 10Kg-Sack Mais zum Mahlen runter zum Markt bringen. Tja, und wie macht man das in Afrika? Richtig, auf dem Kopf! So musste mir erst einmal der kleine Edy zeigen wie ich den Sack trage und als wir dann den ganzen weg runter gegangen sind, wurde mein Nacken einfach immer steifer und diesen dicken Sack zu balancieren war schon mal gar nicht drin. So hab ich ihn schön immer mit beiden Armen in der Waage gehalten. Auf dem Weg kam mir eine kamerunische Mama nach der anderen entgegen, die alle einfach doppelt so viel auf dem Kopf getragen haben, ohne Hände! Zudem wurde ich weißes Mädchen nur belächelt: Süß, wie die Deutsche das versucht.

Auch wenn es manchmal anstrengend ist, immer aufzufallen und sich niemals in der Menschenmenge verstecken zu können, ich lerne durch diese Erfahrung unglaublich viel!

So, Freitag ist unser Jahresfest und danach bin ich eine Woche auf Zwischenseminar an Kribis Strand.

Danach melde ich mich wieder und lasse euch mit einem sonnigen Bericht vom Strand und dem atlantischen Ozean träumen!

 

Kurzes Update

Autor: Christine | Datum: 11 Januar 2012, 16:17 | 0 Kommentare

Die Ferien sind zu Ende und das Zentrum ist wieder voller lauter Bewohner, Und das ist auch gut so! Mein Arbeitsalltag hat damit wieder angefangen und ein wichtiger neuer Punkt ist dazu gekommen. Bis zu unserem Zentrums-Jahresfest am 27.01. Stehen jetzt jeden Nachmittag 2 Stunden Proben an. Es wird getanzt, gesungen und rezitiert; Ich merke jetzt shconb, das diese Proben mir auf die Dauer ganz schoen auf die Nerven gehen werden, aber dafuer freue ich mich sehr auf unser Jahresfest! :)

Ausserdem wollte ich noch loswerden, dass unser Internet im Zentrum nur in seltenen Faellen funktioniert und ich die Formulierung, ich haette Internet am Arbeitsplatz definitiv nicht mehr nutzen werde! :P Das ganze ist eher ein Gluecksfall, wenn es hier funktioniert: Also wundert euch nicht, wenn meine Antwort auf eine Mail oder ein neuer Blogeintrag etwas auf sich warten laesst ;)

Ansonsten geht es mir hier nach wie vor gut und ich bin sher zufreiden mit meinem Kamerun-Aufenthalt.

Liebste Gruesse

 

Bye Bye 2011 und Bienvenue 2012

Autor: Christine | Datum: 05 Januar 2012, 13:15 | 0 Kommentare

Normal 0 21 false false false FR X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4

Am 30.12. Sind Miriam und ich mit Uli und Patrice (unseren VEM-Physiotherapeuten) und den 2 jüngeren Geschwistern von Patrice nach Bamenda gefahren.

Das ist die 4. Größte Stadt Kameruns, die Hauptstadt der Region Nord-West und liegt von Bafoussam etwa 2 Stunden nördlich UND gehört zum anglophonen Teil Kameruns.

In Bamenda sind wir in einer wunderschönen Anlage in Uptown unter gekommen.

Von dort aus hatten wir einen herrlichen Ausblick über die ganze Stadt, welcher jedoch etwas vom wehenden Saharasand getrübt war.

Die ersten beiden Tage haben wir genutzt, um etwas Tourismus zu machen. Wir haben die Stadt zu Fuß erkundigt, waren in einem schönen botanischen Garten mit Spielplatz (!:D!), haben richtiges Eis in einem richtigen Café gegessen und das abendliche kulinarische Angebot in Bars durch getestet.

So gab es Freitag Abend leckeren Grillfisch mit guter Live- Musik.

Wie schon erwähnt, beben die kamerunischen Städte während dieser Festtage nachts.

Aber wir haben uns das Freitag etwas für die Silvester- Nacht aufgehoben.

Die haben Miriam und ich dann mit anderen Freiwilligen aus Deutschland, Kamerun, Kanada und Puerto Rico verbracht. Wir haben ein köstliches Buffet zubereitet mit fettem Barbecue. Es gab Nudel- und Kartoffelsalat, sowie gegrillten Mais, Fisch und Hühnchen (alles im Ganzen gekauft und selbstausgenommen und klein gemacht!) und zum Nachtisch leckersten Obstsalat und typisch kamerunisches Gebäck. Ein wirkliches Prachtbuffet. Dazu gab es gute Musik und ein romantisches Lagerfeuer.

Als es dann auf Mitternacht zuging, sind wir alle zum Büro einer Freiwilligen gegangen um von dort aus aufs neue Jahr anzustoßen. So standen wir also alle zusammen in den letzten Minuten des Jahres 2011 und den ersten Stunden des Jahres 2012 auf einem Berg über einer feiernden Stadt. Es war ein wirklich schöner Ausblick und wir konnten die Menschen unter uns tanzen, singen und feiern hören. Sogar ein paar Raketen waren zu sehen und Knarren waren zu hören. Kameruner wissen eben, wie man feiert und lieben das Nachtleben.

Das war wirklich schön und ich war völlig zufrieden mit meinem internationalen Silvester.

Neujahr, nach dem “Ausschlafen” haben wir mit Uli, Patrice und seinen Geschwistern noch den traditionellen Neujahres-Spaziergang gemacht. Von unserer Unterkunft in Uptown runter nach Downtown, durch den Berg entlang der SerpenTINEn mit besagtem schönen Ausblick auf eine riesige Stadt. Danach sind wir noch einmal lecker kamerunisch Essen gegangen und haben uns schließlich wieder auf den Heimweg gemacht.

Die drei Tage waren für mich ein richtig schöner Kurzurlaub!

Wir haben einen neuen Fleck Kameruns kennen gelernt und es war von allem eine gute Mischung.

Außerdem hat mein letzter Tag des Jahres 2011 und der erste Tag des Jahres 2012 damit angefangen, dass ich eine WARME Dusche genommen habe, warmes Wasser was einfach so aus dem Duschkopf fließt, Wahnsinn! J

So kann doch wohl nur ein gutes neues Jahr anfangen!

 

Ich persönlich freue mich auf dieses Jahr.

Ich verbringen noch 8 erlebnisreiche, unvergessliche Monate in Kamerun und danach geht dann auch für mich das Studieren los, auf das ich mich genauso freue!

Und genau das ist auch meine Aufgabe für die nächsten Monate: Was studiere ich?

Ich kann ja nicht ewig in der Welt herumreisen und euch über meinem Blog erzählen, wie spannend alles ist…leider ;)

 

Für das Jahr 2012 wünsche ich euch alles Liebe und Gute, mögen euere Vorhaben euch voran bringen.

 

2012 sehe ich euch wieder! J

 

Liebste Grüße,

Eure ChrisTine

Normal 0 21 false false false FR X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4

 

1 2 3 4  vor»